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Blutdruckwerte-Tabelle

Text medizinisch-fachlich geprüft und überarbeitet von
Dr. Chris Wollenberg im April 2013.

Wer braucht eine Blutdruckwerte Tabelle?

Mehr als die Hälfte der Menschen mit zu hohen Blutdruckwerten weiß nichts von der Krankheit, weil sie im Anfangsstadium keine Beschwerden macht. Wird dann irgendwann bei einer ärztlichen Untersuchung Bluthochdruck festgestellt, ist es oft schon zu spät – Herz und Gefäße sind bereits geschädigt.
Diese bleibenden Folgen können verhindert werden, wenn der Blutdruck regelmäßig kontrolliert wird – konsequent und regelmäßig. Jeder kann selbst routinemäßig mit einem Messgerät am  Handgelenk den eigenen Blutdruck messen, protokollieren und einen Arzt konsultieren, falls die Werte die empfohlene Blutdruckwerte-Tabelle überschreiten.

Die Blutdruckwerte-Tabelle

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt verbindliche Grenzwerte der Blutdruckmessung an. Bei dieser Tabelle wird nicht mehr das Alter berücksichtigt, wie es in früheren Jahren üblich war. Der Blutdruck wird in zwei Werten angegeben. Der erste, höhere Wert wird als systolischer Druck bezeichnet, der zweite Wert heißt diastolischer Druck und ist niedriger. Die gemessene Einheit ist mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule).

Ein perfekter Blutdruck beträgt 120/80 und niedriger.
Bis zu 130/85 wird als normal betrachtet.
Als gerade noch normal ist ein Blutdruck von 130-139/85-89.
In der Blutdruckwerte-Tabelle wird der Blutdruck von 140-159/90-99 als leichte Hypertonie bezeichnet.
Bedenklich ist ein Blutdruck von 160-179/100-109. Bei diesen Werten spricht man bereits von einer mittelschweren Hypertonie.
Eine schwere Hypertonie ist laut Blutdruckwerte-Tabelle ein Blutdruck von 180 und höher / 110 und höher.
Tabelle Blutdruckwerte Normal
Hier erhalten Sie eine tabellarische Darstellung der Blutdruck Normalwerte der WHO.

Was ist der Blutdruck

Der Blutdruck ist nicht nur eine Zahl, die man mit der Blutdruckwerte-Tabelle vergleicht. Er gibt an, mit welchem Druck das Blut aus dem Herzen gepumpt wird, das wie ein Blasebalg arbeitet.
Der systolische Druck gibt an, mit welchem maximalen Druck das Herz das Blut in die Arterien pumpt. Die darauf folgende Erschlaffung, die Diastole, ist die Zeit, in der die Herzkammern wieder mit Blut gefüllt werden. Der Blutdruck sinkt ab - der niedrigste Druckwert wird als diastolischer Druck bezeichnet.

Blutdruckwerte TabelleDie eigene Blutdruckwerte-Tabelle

Jeder kann sich eine persönliche Blutdruckwerte-Tabelle erstellen. Wer wissen will, wie es um den eigenen Blutdruck bestellt ist, muss ihn regelmäßig messen. Die Werte von sieben Tagen werden möglichst immer zur selben Zeit protokolliert, der Mittelwert wird berechnet und mit der Blutdruckwerte-Tabelle verglichen. Die Erfassung der Werte erfolgt dabei üblicherweise in einem sogenannten Blutdruckpass. Eine moderne Version des Blutdruckpasses bietet die Webseite BlutdruckDaten.de.

Eine andere Art der Einschätzung sind 30 protokollierte Messungen. Wenn davon sieben Werte über den Empfehlungen der Blutdruckwerte-Tabelle liegen, sollte man seinen Arzt konsultieren.



 
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