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Bluthochdruck & Sex

Text medizinisch-fachlich geprüft und überarbeitet von
Dr. Chris Wollenberg im April 2013.
Der brasilianische Gesundheitsminister Jose Gomes Temporao rief im April 2010 seine Landsleute auf, mehr Sex zu haben, weil das eine wichtige Form von Bewegung sei. Damit soll chronischen Krankheiten, Bluthochdruck, Diabetes und überhöhten Cholesterinwerten vorgebeugt werden. (Quelle)

Nach Empfehlungen von Experten sollten Hochdruckpatienten bei Arztbesuch auch die Frage nach dem Sex stellen. Die befürchtete Herzattacke während dem Sex wird in ihrer Häufigkeit als sehr gering eingeschätzt (unter 1%). In der Deutschen Ärztezeitung wird ausführlich über dieses Thema berichtet:

Danach ist die körperliche Belastung beim Sex  für Menschen, deren Hypertonie mit Medikamenten gut eingestellt ist, nicht als gefährlich einzustufen. Im Zweifelsfalle sollte vorher ein kardiovaskulärer Belastungstest durchgeführt werden. Reha-Maßnahmen und Sport senken ebenfalls das Risiko.

Erektile Dysfunktion (Erektionsstörung)

Eine durch die Erkrankung Bluthochdruck bzw. die notwendige Therapie ausgelöste erektile Dysfunktion tritt bei Hypertonikern häufig auf. Medikamente dagegen (PDE-5-Hemmer) können vom Arzt verordnet werden und sind problemlos einzunehmen –  die einzige Ausnahme bildet die gleichzeitige Einnahme von Nitraten. Diese beiden Medikamente schließen einander aus, weil das zu schweren Zwischenfällen führen könnte. Es gibt andere Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, bei denen sie ebenfalls verboten sind. (Quelle)



 
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