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Langzeit Blutdruckmessung

Bei einer Langzeit-Blutdruckmessung wird dem Patienten ein Gerät angelegt, was 24 Stunden lang ständig getragen werden muss. In Zeitintervallen von 15 (oder 30) Minuten wird automatisch eine Messung durchgeführt.

Der Sinn dieser Messung ist, den Verlauf des Blutdrucks bestimmen zu können. Gerade in der Nacht muss der Blutdruck sich absenken. Fehlt diese Absenkung ist das gefährlicher, als ein einmalig hoher Blutdruck-Messwert.

Allerdings stört die Messung die Nachtruhe. Einer Untersuchung aus 2009 zufolge wird durch die Blutdruck-Langzeitmessung die Schlafqualität so beeinträchtigt, dass die normale nächtliche Blutdruckabsenkung 10 mal weniger wahrscheinlich auftritt. Im Schnitt verbrachten die Probanden sogar 90 Minuten weniger im Bett. (Quelle)

Die Messergebnisse einer solchen Langzeit Blutdruckmessung sind dann natürlich kaum sinnvoll auswertbar, was aber leider viele Ärzte noch nicht wissen.

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