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Blutdrucktabelle

Blutdruckmessungen sind ein integraler Bestandteil einer jeden ärztlichen Untersuchung. Eine Hypertonie (Bluthochdruck) kündigt sich selten mit „Pauken und Trompeten“ an, sondern ist im Gegenteil eine Erkrankung, die sich heimlich und unbeobachtet entwickelt. Die „Pauken und Trompeten“ erschallen erst dann, wenn es bereits zu massiven Folgeschäden gekommen ist. Da Blutdruckmessungen leicht durchzuführen sind, ist eine Hypertonieprophylaxe einfach und schnell zu bewerkstelligen.

Sie werden sich die Frage stellen: Ab welchem Wert bin ich normoton (normaler Blutdruck), ab wann bin ich hyperton (zu hoher Blutdruck), oder bin ich vielleicht hypoton (zu niedriger Blutdruck)? Lange Zeit galt als Faustregel die Gleichung: Normalwert = 100 + Alter. Langzeitstudien haben inzwischen gezeigt, dass das eine falsche Formel ist.  Beträgt der systolische Blutdruck eines Sechzigjährigen 160 (100 + 60), so ist sein Infarkt- und Schlaganfallrisiko signifikant erhöht. Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO kommen zu dem Schluss, dass unabhängig vom Alter das Überschreiten des systolischen Wertes von 140 mmHg die Mortalität (Sterblichkeit) und Morbidität (Krankheitshäufigkeit), bedingt durch kardiovaskuläre (Herz-Kreislauf-) Komplikationen, signifikant erhöht. Temporäre Blutdruckspitzen aufgrund von physischer oder psychischer Belastung werden dabei nicht mit berücksichtigt; die Werte in der folgenden Blutdrucktabelle beziehen sich immer auf den Blutdruck in Ruhe.

Die unten stehende Blutdrucktabelle gibt die aktuell geltenden Richtwerte zur Beurteilung von Blutdruckwerten gemäß der WHO (Weltgesundheitsorganisation) wieder. Da bei der Blutdruckmessung immer zwei Werte gemessen werden, der systolische und der diastolische, gilt bei der Einschätzung der gemessenen Werte immer der am stärksten pathologisch veränderte Wert als richtungsweisend für eine Therapie.


systolisch (mmHg)
diastolisch (mmHg)
optimal
< 120
< 80
normal
120-129
80-84
hochnormal
130-139
85-89
Hypertonie Grad 1
140-159
90-99
Hypertonie Grad 2
160-179
100-109
Hypertonie Grad 3
>= 180
>= 110
Isolierte systolische Hypertonie
>= 140
< 90

Aus dieser Blutdrucktabelle lässt sich unschwer erkennen, dass z. B. ein Wert von 137/ 105 mmHg schon als mittelschwere Hypertonie (Schweregrad 2) einzustufen ist, obwohl der systolische Wert im hochnormalen Bereich liegt, da der stärker erhöhte Wert von Systole und Diastole, in diesem Beispiel 105 mmHg diastolisch, den Ausschlag für die Einstufung gibt.

Alle Inhalte sind medizinisch-fachlich geprüft und werden mehrmals pro Jahr überarbeitet. Letzte Aktualisierung von Sabine Croci (01/2019).
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