Bluthochdruck (Hypertonie)

Ein zu hoher Blutdruck verursacht in der Regel keine Schmerzen und bleibt deshalb oft lange Zeit unbemerkt. Wird er jedoch nicht behandelt, kann es zu massiven Schäden an den Blutgefäßen kommen. Die Folge sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems die zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können. Ein zu hoher Blutdruck kann zudem zu Schäden an Nieren und Augen führen. Durch gezielte Maßnahmen lassen sich Bluthochdruck und Folgeerkrankungen jedoch vermeiden, die Lebenserwartung steigt deutlich.

Der Bluthochdruck wird in der Medizin als arterielle Hypertonie bezeichnet.
Davon unterschieden werden muss der Hochdruck im kleinen oder Lungenkreislauf, der als pulmonal-arterielle oder pulmonale Hypertonie bezeichnet wird.

Von Bluthochdruck sind etwa 50 Prozent der europäischen Bevölkerung betroffen. Allein in Deutschland leiden etwa 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck, bei den über 55jährigen ist dabei jeder Zweite betroffen. In Deutschland sind knapp 40% aller Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen. Bluthochdruck ist hierfür einer der größten Risikofaktoren.

Da sich ein zu hoher Blutdruck häufig unbemerkt entwickelt und es häufig schon Schäden an den Gefäßen gibt, wenn Beschwerden auftreten, sollte der Blutdruck regelmäßig kontrolliert werden. So können Folgeerkrankungen vermieden werden.

In unserem Lexikon können Sie alles Wichtige zum Thema Bluthochdruck nachlesen, was Sie wissen müssen.

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Da ein zu hoher Blutdruck viele Organe beeinträchtigen kann und auf Dauer die Arterien schädigt, über die der ganze Körper mit Blut versorgt wird, ist es wichtig, Bluthochdruck zu senken. Ziel der Behandlung des Bluthochdrucks ist es, den Blutdruck auf ein Niveau zu bringen, welches im normalen Bereich liegt.

Alle Inhalte sind medizinisch-fachlich geprüft und werden mehrmals pro Jahr überarbeitet. Letzte Aktualisierung von Sabine Croci (04/2017).







 

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