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Blutdruckmessgeräte

Der Blutkreislauf versorgt das Gewebe und die Organe mit Nährstoffen und Sauerstoff. Das Herz pumpt im regelmäßigen Rhythmus von 60 bis 80 Schlägen pro Minute das Blut mit Druck in die Adern und hält es so in Bewegung und ist somit für den Kreislauf verantwortlich. Die Höhe des Blutdruckes hängt also von der Stärke der Herztätigkeit ab, jedoch auch von der Muskelspannung im Körper. Engere Aderwände bedeuten höheren Blutdruck. Der normale Blutdruck eines gesunden Erwachsenen liegt übrigens zwischen 80 und 120 mmHg. Der Druck von Körperflüssigkeiten wird in der Medizin in mmHg angegeben. Details dazu finden Sie in der Blutdrucktabelle.

Messung beim Arzt

Blutdruckmessgeräte beim ArztWenn Sie einen Arzt aufsuchen beginnt die Untersuchung meist mit dem Messen des Blutdruckes. In den meisten Arztpraxen sind noch die klassischen Blutdruckmessgeräte zu finden, das sogenannte Sphygmomanometer. Die Messung wird mit Hilfe einer Manschette am Oberarm durchgeführt. Ältere Modelle verfügen über einen analogen Druckmesser. Dieser wird mit Hilfe eines Gummiballs aufgepumpt und ist über Schläuche mit der Manschette verbunden. Neuere Modelle verfügen über ein vollautomatisches elektronisches Messgerät. Der Aufbau ist dem alten Modell sehr ähnlich, die Werte werden jedoch von einem LCD-Bildschirm abgelesen. Sollten Sie an zu hohem oder zu niedrigem Blutdruck leiden, sollten Sie in Erwägung ziehen sich eines der digitalen Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch anzuschaffen. So haben Sie Ihre Werte immer im Blick. Diese handelsüblichen Messgeräte messen den Blutdruck an der Innenseite des Handgelenkes. Das Messgeräte und die Manschette bilden hierbei eine Einheit. Mit einem einzigen Knopfdruck ermöglichen es diese Blutdruckmessgeräte eine genaue Messung des Druckes und ist somit sehr einfach zu bedienen. Sie legen das Blutdruckmessgerät an der Innenseite des Handgelenkes an, genau an der Pulsader, und befestigen es mit Hilfe der Manschette. Diese wird durch eine elektrische Pumpe nun aufgepumpt, bis kein Blut mehr durch die Arterie fließen kann. Der Druck wird nun automatisch reduziert und das Blutdruckmessgerät gibt den Blutdruck sowie auch die Pulsfrequenz auf einem kleinen Bildschirm an. Um einen möglichst genauen Wert zu erhalten, sollten Sie vor der Messung eine kleine Ruhepause einlegen. Auch die Messhöhe spielt eine Rolle. Sie sollten das angelegte Blutdruckmessgerät etwa auf Herzhöhe halten.

Oszillometrisch oder nach Korotkoff?

Blutdruckmessgerät für das Handgelenk

Die meisten Blutdruckmessgeräte bestimmen den Blutdruck oszillometrisch. Dabei werden die Schwingungen durch das pulsierende Blut gemessen und daraus der Blutdruck errechnet. Wenn der Arzt mit dem Stethoskop misst, bestimmt der die Werte über die Töne des Blutflusses. Diese Methode stammt vom Arzt Nikolai S. Korotkoff und wird entsprechend als Messung nach Korotkoff bezeichnet. Diese Methode stellte der Arzt am 8.11.1905 auf einem Seminar in St. Petersburg vor. Die Töne, die bei der Blutdruckmessung zu hören sind, werden als Korotkoff-Geräusche bezeichnet. Welche der beiden Varianten benutzt wird spielt für die Genauigkeit keine Rolle. Moderne Blutdruckmessgeräte arbeiten mit der oszillometrischen Methode sehr genau.

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