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Butdruck Symptome

Die Blutdruckkontrolle des menschlichen Organismus beruht auf einer komplexen Funktionseinheit, die bis heute nicht in seiner Gänze verstanden wird. Pathologische Veränderungen des Blutdrucks, die Hypertonie oder Hypotonie, können medikamentös beeinflusst werden, sind aber, besonders im Fall der essentiellen Hypertonie, eher als symptomatische Behandlungen zu werten und sind damit für einen langen Zeitraum erforderlich.

Hypotonie, der zu niedrige Blutdruck und seine Symptome

Hypotonie wird nicht als ein zwingend behandlungsbedürftiger Zustand angesehen. Ein zu niedriger Blutdruck kann keine Schäden anrichten, im Vergleich zur Hypertonie. Der niedrige Blutdruck kann allerdings bei den Betroffenen Schwindelzustände erzeugen, die bedingt sind durch eine temporäre Minderdurchblutung des Gehirns. In extremen Fällen kann es zum „Black-out“ kommen, der sich meist recht rasch wieder legt, sobald der Betroffene in eine horizontale Lage kommt. Gefährlich können solche Black-outs werden, wenn sie beim Autofahren oder ähnlichen kritischen Momenten auftreten. Auch Stürze, bedingt durch den Black-out, können zu erheblichen Verletzungen führen. In solchen Fällen ist ein medikamentöses Eingreifen zur Hypotonieprophylaxe sinnvoll. Leichtere Symptome der Hypotonie sind Müdigkeit, Zittern, ein erhöhter Puls, der ein gewisses Maß an Nervosität bedingen kann und Schwächegefühl.

Hypertonie, der zu hohe Blutdruck und seine Symptome

Der Bluthochdruck ist in jedem Fall eine behandlungspflichtige Erkrankung, da die Langzeitschäden den ganzen Organismus betreffen und von sehr ernster Natur sind. Die Tücke der Hypertonie ist, dass sie im Anfangsstadium meist vollkommen symptomfrei verläuft. Im späteren Verlauf können dann, müssen aber nicht, eine Reihe von Symptomen auftreten, wie morgendliche Kopfschmerzen, plötzliches Nasenbluten, Schwindel, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Nackenschmerzen usw. Im fortgeschrittenen Stadium kann der Betroffene erste Zeichen von Angina pectoris erfahren, ebenso Sehstörungen und Dyspnoe (Atemnot besonders unter Belastung). Sollten solche Symptome auftreten, dann sind diese bereits als Folgeschäden eines längere Zeit bestehenden Bluthochdrucks anzusehen. Bei einer malignen Hypertonie, mit Blutdruckwerten über 230/130, sieht der Symptomatikkatalog eindeutig aus: Es treten Übelkeit mit Erbrechen auf, starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, Krampfanfälle, Bewusstseinsbeeinträchtigungen und neurologische Ausfallserscheinungen. Durch hochdruckbedingte Augenhintergrundveränderungen kommt es zu einer verminderten Sehleistung. Eine langfristig unbehandelte Hypertonie schädigt zudem die Niere, was eine Niereninsuffizienz provozieren kann. In diesem Stadium sind Schlaganfall und Herzinfarkt die häufigsten Komplikationen.

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