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Pulsdruck

Der Pulsdruck gibt den Abstand von systolischen und diastolischen Blutdruck an. Zur Berechnung zieht man einfach den diastolischen Druck vom systolischen ab. Das klingt kompliziert, wird aber mit einem Beispiel schnell klar:

Systolischer Druck: 130 mmHg
Diastolischer Druck: 80 mmHg
Pulsdruck: 130-80 = 50 mmHg

Angegeben wird der Pulsdruck in Millimeter Quecksilbersäule, genauso wie der Blutdruck.

Hat man seine Blutdruckwerte erfasst, lässt sich daraus auch nachträglich der Pulsdruck recht leicht bestimmen. Eigentlich wäre es auch für Blutdruckmessgeräte sehr leicht, den Wert immer sofort mit anzuzeigen. Leider ist das bisher nicht üblich. Eine löbliche Ausnahme ist beispielsweise das Messgerät Uebe Visomat handy.

Was bedeutet der Pulsdruck

Am Pulsdruck kann man die Elastizität der Blutgefäße ablesen. Ist die Dehnbarkeit der Gefäße eingeschränkt, erhöht sich der Pulsdruck. Ein geringer Wert steht dagegen für gute Dehnbarkeit und damit gesunde Blutgefäße.
Es gibt Studien, die dem Pulsdruck eine höhere Aussagekraft für das Risiko eines Herzinfarkts einräumen als dem Berücksichtigen der einzelnen Werte.

Pulsdruck Normalwerte

Norm- oder Normalwerte für den Pulsdruck existieren leider bisher nicht. Als grobe Richtung kann gelten:
Werte niedriger 50 mmHg sind normal, ab 65 mmHg besteht Behandlungsbedarf.

Was muss man wissen

Nicht jede Behandlung zur Senkung des Bluthochdrucks senkt auch den Pulsdruck. Sollte Ihr Pulsdruck über 50 mmHG sein und Sie sich in Behandlung zur Senkung des Blutdrucks befinden, sollten Sie Ihren Arzt darauf ansprechen.


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