DASH - die Diät gegen Bluthochdruck
Verfolgt man die Diät- beziehungsweise Ernährungsempfehlungen der letzten Jahre, fällt einem immer wieder die DASH-Diät ins Auge. DASH steht für „Dietary Approach to Stop Hypertension“, was übersetzt etwa „Diätetischer Ansatz zur Eindämmung der Hypertonie“ heißt. Es soll also gezielt ein hoher Blutdruck durch diese Ernährungsform eingedämmt werden. An der Entwicklung dieser Methode war unter anderem das Nationale Herz-, Lungen- und Blutinstitut (NHLBI) der USA beteiligt.
Das US-Nachrichtenmagazin „U.S. News & World Report“ kürte die DASH-Diät bereits zum achten Mal mit dem Titel „beste Ernährungsmethode“ in seinem jährlichen Ranking für die besten Diät- und Ernährungsmethoden. Denn neben den Blutdruckwerten purzeln auch die Pfunde.
Die DASH-Diät ist nicht als Diät über einen gewissen Zeitraum zu verstehen - es handelt sich vielmehr um eine Ernährungsumstellung, hin zu fett- und cholesterinarmer Ernährung mit viel Obst und Gemüse und bei gleichzeitiger Salzreduktion. Letzteres zeichnet diese Ernährungsform aus. Anstelle von Salz kommen Gewürze und Kräuter in Topf, Pfanne und Schüssel.
Wer nicht auf Fleisch verzichten kann, ergänzt seinen Speiseplan mit magerem Geflügelfleisch.
Da tierische Fette, Alkohol und rotes Fleisch den Blutdruck steigen lassen, finden sich diese ebenso wenig im DASH-Ernährungsplan wie Zucker, Süßigkeiten, gehärtete Fette und natürlich Salz.
Die Ernährungsumstellung ist jedoch nicht von heute auf morgen notwendig, sondern soll allmählich geschehen, um sich leichter an den veränderten Speiseplan zu gewöhnen. Da keine Mahlzeiten ausgelassen werden und auch Snacks zwischendurch möglich sind, treten keine Hungergefühle auf. Eiweißreiche Lebensmittel und Vollkornprodukte verhindern zudem, dass der Magen knurrt.
Die DASH-Diät benennt zwar schlechte Lebensmittel, verbietet diese aber nicht gänzlich. Es wird vor Augen geführt, dass sich diese Nahrungsmittel ungünstig auf den Organismus auswirken und darum nur in sehr geringem Maße konsumiert werden sollten. Ebenso wird das Salz nicht gänzlich aus der Ernährung gestrichen, sondern eingeschränkt.
Zur Liste der ungünstigen Lebensmittel gehören
Günstige Lebensmittel sind zum Beispiel
Quellen
Dieser Artikel stammt von BlutdruckDaten – der seit 2011 führenden App, die täglich Hunderttausende bei der Blutdruckkontrolle unterstützt.
Unsere Inhalte basieren auf sorgfältig recherchierten, evidenzbasierten Daten und werden kontinuierlich aktualisiert (Stand 03/2024).
Autorin Sabine Croci ist examinierte Medizinische Fachangestellte mit langjähriger Erfahrung in internistischer und kardiologischer Praxis wie auch in der ambulanten Pflege und leitet seit 2015 die Fachredaktion von BlutdruckDaten. Dank ihrer umfassenden Zusatzqualifikationen als Rettungssanitäterin, First Responder und in verschiedenen Therapie- sowie Notfallbereichen liefert sie fundierte, praxisnahe und verlässlich geprüfte Informationen.
Autorin Sabine Croci ist examinierte Medizinische Fachangestellte mit langjähriger Erfahrung in internistischer und kardiologischer Praxis wie auch in der ambulanten Pflege und leitet seit 2015 die Fachredaktion von BlutdruckDaten. Dank ihrer umfassenden Zusatzqualifikationen als Rettungssanitäterin, First Responder und in verschiedenen Therapie- sowie Notfallbereichen liefert sie fundierte, praxisnahe und verlässlich geprüfte Informationen.

